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State of Decay im Tech-Win Review

Das Zombie-Genre ist momentan voll im Trend. Überall findet man sie:  Dead Island, The Walking Dead, The Last of Us, Lollipop Chainsaw, Dead Rising um nur einige zu nennen. Man könnte sogar sagen, es gibt zu viele Zombie-Spiele da draußen, aber wir Gamer können anscheint einfach nicht genug vom Zombie-Gemetzel bekommen. Mit State of Decay schenkt uns Undead Labs und Mircosoft Game Studios einen neuen Open-World Zombie-Survival-Shooter.


Der letzte Ausflug

Zu Beginn schlüpft ihr in die Rolle von Marcus, der mit seinem Kumpel Ed gerade auf dem wahrscheinlich letzten gemeinsamen Angel Ausflug ist. Unglücklicherweise bricht zur gleichen Zeit eine Zombie-Epidemie aus und bald ist allen Beteiligten bewusst, dass ab jetzt nur noch Verwüstung  und Chaos regieren werden. Ihr kämpft euch bis zu einer Rangerstation durch wo ihr auf andere Überlebende trefft. Im Verlauf eurer ersten Erkundung rettet ihr den weiblichen Unteroffizier Maya vor einer Zombie-Horde. Bei eurer Rückkehr ist die Rangerstation überrannt  von Zombies und euer Kumpel wird beim Versuch jemanden zu Retten angefallen und gebissen. Alle anderen sind zu diesen Zeitpunkt bereits tot. Zu Dritt flieht ihr zu einer nahe gelegenen Kirche, wo sich andere Überlebende verschanzt haben. Jetzt werden eure Survival-Fähigkeiten auf eine harte Probe gestellt. Ihr könnt entweder die Haupthandlung weiterverfolgen oder euch mit den zahlreichen Nebenquest auseinander setzen. Langeweile kommt in keinem der beiden Fälle auf. Wenn ihr nicht gerade in Grand Theft Auto Manier durch die Open-World von State of Decay brettert solltet ihr immer nach Lebensmittel, Munition, Benzin, Ressourcen und Medikamente Ausschau halten damit ein Überleben eurer Gruppe möglich ist.

Zum Gameplay zur Liebe

State of Decay ist ein Spiel, das euch nicht von der Konsole lässt. Da sich die Spielwelt unaufhaltsam weiterentwickelt, auch wenn ihr gerade mal nicht an der Konsole sitzt. So können beispielsweise Vorräte verloren gehen oder noch schlimmer ein Gruppenmitglied stirbt. Für lange (Spiel-)Pausen gibt es also keine Zeit, ist ein Charakter müde oder verletzt geht es mit einem anderen Überlebenden aus eurer Gruppe weiter. Ihr seid stets unterwegs, entweder zu Fuß oder mit einem Fahrzeug (Pickus, SUVs und Muscle Cars stehen zur Verfügung). In der großen Spielewelt gibt es viel zu erkunden und zu entdecken. Wohnungen, Geschäfte oder alte Lagerhäuser gehören zu den Gebäuden die ihr unter jeden Umständen durchsuchen solltet. Falls ihr etwas Brauchbares gefunden habt, aber ihr es nicht transportieren könnt ist Teamwork gefragt. So ruft ihr per Funk jemanden aus eurer Gruppe, der euch dann helfend zur Hand geht. Doch dieser Service ist mit Vorsicht zu genießen. Stirbt einer der Überlebenden, bleibt dieser auch für immer Tod und ist nicht mehr weiter spielbar. Die Entwickler von State of Decay habe eine glaubwürdige Survival-Welt erschaffen. Vor allem die zufälligen Aufgaben, die ihr bekommt machen das Spiel immer wieder interessant.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Doch nicht alles scheint so perfekt wie das Gameplay. Grafikfanatiker werden enttäuscht sein, obwohl State of Decay mit der gleichen Grafikengine wie Crysis 2 und Crysis 3 läuft, sieht es bei Weitem nicht so atemberaubend aus. Dazu kommt, dass das Spiel nicht nur voll mit verseuchten Zombies ist sondern es ist zudem mit unzähligen Bugs und matschigen Texturen verseucht. So kommt es vor, dass die eigentlich schreckenerregenden Zombies plötzlich vor euch im Boden versinken oder wie von Geisterhand komplett verschwinden und kurz darauf hinter euch wieder auftauchen. Ob die folgenden Updates, dies wieder in Ordnung bringen bleibt abzuwarten.

 

 

Fazit:

Trotz der enttäuschenden Grafik die auf mich wirkt wie eine Playstation 2 HD Optik, 
ist State of Decay in allen Punkten das bessere "The Walking Dead - Survival Instinct".
Bei so einem mitreißenden Gameplay, werden auch die kleinen technischen Fehler 
gerne verziehen. Zudem haben Undead Labs viele clevere und spanende Momente 
eingefügt, die euch für Stunden an die Konsole fesseln. Ein echtes Must-Have Game für 
alle Zombie-Verrückten. Abzuwarten sind nun, ob die kommenden Updates die notwendigen 
Verbesserungen bringen und wie sich die PC-Version schlägt. Ich würde mich aber auf 
jeden Fall über einen Nachfolger freuen. Dazu bleibt zu sagen, dass das Spiel ein 
Acarde-Game ist und sich dennoch wie ein vollwertiges Game anfühlt. 
Die Preis-Leistung ist mit 1600 Microsoft Points (ca. 20€) vollkommen gerechtfertigt.

Vielen Dank an Microsoft Deutschland für die Bereitstellung von State of Decay

Für 1600 Microsoft Points könnt ihr die Vollversion aus dem 360 Marketplace herunterladen:

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Maurice

Erobert die Erde zurück in Saints Row IV (PC)
Hallo mein Name ist Maurice und ich bin Autor bei tech-win.de.

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