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BenQ ScreenBar im Test: Must-Have für Nachteulen?

Wie smart kann Licht sein? Im Test muss die BenQ ScreenBar zeigen, ob sie konventionelles Licht bei der PC-Arbeit komplett in den Schatten stellt.

Facts:
– Gadget: Smarte Lichtleiste für den Monitor
– Testdauer: 7 Tage

Wer häufig in der Nacht längere Texte am PC schreibt, kennt das Problem: Entweder ist der Schein der Lampe zu hell oder zu dunkel. Zusätzlich sorgen Reflektionen dafür, dass längere Nachtsessions bei mir eher die Seltenheit sind – auch wenn gerade Hausarbeiten anstehen. Mit der ScreenBar möchte der Hersteller Nutzern eine angenehmere Lichtsituation verschaffen. Die Produktbezeichnung passt gut, da es keine herkömmliche Lampe ist, sondern vielmehr eine Leiste, die man am Bildschirm befestigt.

Wie schnell geht der Aufbau?

Bild: Benq Bild: BenQ

Die ScreenBar wird in einer Kartonbox geliefert. In der Box ist neben der Lichtleiste, ein USB-Kabel zur Stromversorgung und ein Gestell für die Befestigung am Monitor enthalten. Das Setup ist denkbar einfach, zunächst steckt man die ScreenBar in das Gestell. Die Halterung kann dann mit einem Handgriff oben am Monitor befestigt werden. Das mitgelieferte USB-Kabel wird abschließend in die ScreenBar gesteckt und mit dem PC bzw. dem Bildschirm verbunden. Fertig!

Die erste Nutzung und die Modi

Bild: Benq Bild: BenQ

Die ScreenBar geht automatisch an, sobald sie per USB verbunden ist. Die Lichtleiste wirft ihren Schein von oben auf den Monitor. Der erste Eindruck: Die Anzeigen auf dem Bildschirm lassen sich gut ablesen, wesentlich besser als beim Schummerlicht einer herkömmlichen Schreibtischlampe.
Der Hersteller verspricht, dass sich die ScreenBar automatisch an die Helligkeitssituation im Raum anpasst. Im Test hat sich die adaptive Helligkeit meist als brauchbar erwiesen. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten, um die Intensität anzupassen.
Über einen Button auf der Oberseite der ScreenBar kann etwa die Helligkeit manuell eingestellt werden. Weiterhin lässt sich per Knopfdruck wählen, ob es eher eine kalte oder warme Lichtstimmung sein soll. Etwas schade ist, dass die Buttons dem Nutzer kaum Feedback geben. Anwender müssen daher selbst darauf achten, ob die Eingabe wie gewünscht entgegengenommen wurde.

Nichts fürs Binge Watching

Bild: Benq Bild: BenQ

Für wen eignet sich die ScreenBar nun? Ich nutze sie vor allem, wenn ich nachts längere Texte am PC schreibe. In dieser Disziplin schlägt sie meine Schreibtischlampe um Längen. Well done, BenQ. Anders sieht es bei Serien oder YouTube-Videos aus. Dabei empfinde ich den sehr gut ausgeleuchteten Monitor eher als störend und bevorzuge die passivere Schreibtischlampe.

Kaufempfehlung für

+ (Smarte) Licht-Enthusiasten
+ Thesis-Schreiber
+ Nachteulen

Ungeeignet für

– Sparfüchse

Fazit: Wie smart ein PC-Licht sein kann, weiß man erst, wenn man den Unterschied kennt.  
Die ScreenBar lohnt sich meiner Meinung nach allerdings erst, wenn man häufig spätnachts am PC arbeitet. Dann spielt sie ihre Stärken super aus. Gerade bei der Thesis, die zwangsläufig Schreibsessions nach Mitternacht erfordert, kann sich die Anschaffung lohnen. Für Nutzer, die nur gelegentlich zu nachtschlafender Zeit am PC schreiben, ist die ScreenBar hingegen kein Must-Have-Gadget. Daran hat auch der vergleichsweise hohe Preis von etwa 100 Euro seinen Anteil.

Vielen Dank an BenQ für die Bereitstellung des Testmusters.

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Daniel Rottinger

reist durch die Open-World von Watch Dogs 2 (Xbox One)
Mein Name ist Daniel und ich bin der Gründer von tech-win.de. Ich freue mich schon jetzt auf deine Kontaktaufnahme.

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